letzte Aktualisierung

*** LAUFSCHRIFT ***

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Thema

Protest gegen die überproportionale Kürzung des Kulturhaushalts der freien Kölner Musiksszene innerhalb der Haushaltskürzung 2010/2011 der Stadt Köln.

ALARMGLOCKEN

° Mit der Verabschiedung des geplanten Haushaltes 2010/2011, wird die Struktur-Zerschlagung der freien Kulturszene beschlossen.
° Eine der direkt sichtbaren Folgen, wird das Wegbrechen der Kölner Musiknacht 2011 in der bekannten und für die Stadt Köln äusserst werbewirksamen Form sein!


J.Roters / OB Köln, 2010

OB als Ansprechpartner

Verabschiedet wird dieser Haushalt durch den Rat der Stadt Köln, in dem Oberbürgermeister Jürgen Roters als Volksvertreter eine große Entscheidungskraft zufällt.
Angegungen, Empfehlungen, Kritik, Beschwerden und Proteste können direkt an den OB Herrn Jürgen Roters als Volksvertreter geschrieben werden.

Beschreibung der freien Musikszene

Die dramatische Haushaltslage der Stadt Köln ist unumstritten! Am Di/05.10.10 wird der kommende Haushaltplan 2010/2011 verabschiedet!
Da nur absolute Zahlen öffentlich vorliegen, muss weiterhin von der Tatsache ausgegangen werden, dass zum gegenwärtigen Haushaltsentwurf 2010/2011 die freie Kunstszene überproportional von Sparmaßnahmen bedroht ist.
Der Gesamtetat des vergangenen Haushaltsjahr 2009/2010 der Kölner Kultur lag bei 132 Mio.Euro. Das entspricht ~0,2% des Gesamthaushalt der Stadt Köln.
Davon erhielten alle Sparten der freie Kulturszene insgesmat 5,7 Mio.Euro (= 4,32%). Innerhalb des neuen Haushaltsentwurfs wird es im Jahr 2010 eine Einsparung von 1,1 Mio.Euro (= 19,3%) geben. Weiter Einsparungen von ~25% sind für das Jahr 2011 geplant.
Mit der Umsetzung dieser Kürzungsarie ist es für die IFM, als Vertreter der freien Musikszene, nicht mehr möglich, eine Kölner Musiknacht 2011 durch zu führen!
Um diese Schieflage zu verhindern ist jeder Kulturtreibende angehalten, sich gegenüber dem OB und dem Rat der Stadt Köln zu äußern.
Vertreter der IFM (Initiativkreis Frei Musik e.V., Köln) begründen im Kölner Musikbeirat, warum der, schon 2009/2010 minimalisierte Kulturhaushalt der freien Musikszene nicht gekürzt werden darf. Hier werden 90% mit Projektmitteln finanziert, die durch fehlende Vertagsabhängigkeiten, haushalterisch leicht einzusparen sind. Projektmittelnehmer finanzieren hiermit ihre Planungs- und Organisationsstrukturen, die als Folge der drastischen Etatkürzung zwangsläufig eine Strukturzerschlagung provoziert.
OB Jürgen Roters muss sein Versprechen; "die Kultur zu fördern und dabei sein Hauptaugenmerk auf die freie Musikszene, nicht aus dem Auge zu verlieren", das er innerhalb der IFM-Sitzung vom Mo/30.11.09 zugesagt hat einhalten. Daran sollte ihn alle Kulturinteressierten erinnern.
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Essenz aus dem IFM-Sitzungsprotokoll von Joachim Ody, vom 12.07.10
Autor: fRANK bERZIK ° Stand: 01.08.10


Maßnahmen

1   Medien wurden seit Anfang 2010 auf die Planungseckpunkte hin gewiesen.  
2   Bündelung einzelner Freier Kölner Kultursparten  
3   Als Schritt weiter, wurde ein offenen Brief der Freien Kölner Kulturszene, an den OB der Stadt Köln, Mitgliedern des Rates der Stadt Köln und dem Kulturausschuss der Stadt Köln am 25.06.10, in dem, auf die durch den Haushaltsentwurf 2010/2011 entstehende Schieflage der Kulturkürzung deutlich hingewiesen wurde, verschickt.  
4   Einladung der Stadt Köln durch von Herrn Georg Quander und Herrn Konrad Schmidt-Werthern zur Besprechung des offenen Briefes. Stellvertretend für die IFM, Freie Musikszene, nahmen Frau Maria Spering und Dr.Rainer Nonnmann. 
5   Protestschreiben betroffener und interessierter Musikfreunde anOB Jürgen Roters  
6   Für den August/September 2010 sind von Seiten der IFM weitere Auktionen geplant 
   


Stadthaus Köln

KSA, Protest gegen Kulturkürzung

Eine übersichtliche Situationsbeschreibung der desolaten Kulturkürzungspolitik der Stadt Köln im Kölner Stadtanzeiger vom 26.03.10

Titel: Bündnis protestiert gegen Kürzungen
Autor: Rainer Rudolph
Ausgabe: 26.03.10



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