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Google

In den rANDInfos wurden zwei nützliche Möglichkeiten der Firma Google vorgestellt. Zum einen die "Google-Maps" als Strassenkarte und Routenplaner, der auch kostenfrei in Websites integriert werden kann. Zum anderen, die Beta-Version von "Google-Video", die es erlaubt, das gesamte Internet nach gewünschten Videosteams abzusuchen und diese direkt unter Google abzuspielen.
Insgesamt gibt es ca. 47 Google-Dienste!

Hier möchte ich eine Lanze für Alternativen brechen und auch über die Schattenseiten informieren.
Google ist der weltweit grösste Datensammler! Um an sein hochgestecktes Ziel zu kommen, arbeitet die Firma Google nicht immer mit sauberen Methoden. Da die meisten Google-Dienste für den Anwender kostenfrei sind, kann man sich bildlich vorstellen aus welchen Topfen diese Leistungen gespeist werden.

Buchtip

Diese Machenschaften werden jetzt durch ein hoch interessantes, aber auch beängstigendes Buch, untermauert;
Die Google-Falle von Gerald Reischl ° Ueberreuter-Verlag ° 19,95€

Fazit

Mir geht es mit diesem Artikel nicht darum ein Horrorszenarium zu speisen, sondern die Sensibilität und Wachheit im Umgang mit dem Internet zu schärfen!

"Wo Licht ist, ist auch Schatten!"


Das Ziel von Googles Datengier ist es, ein möglichst genaues Personenprofil zu erstellen!

Lösung 1

Dies geht vorwiegend über die eigene IP-Adresse (auch der Dynamischen, da alle Provider in Deutschland gesetzlich gezwungen sind, IP-Zuweisungen für einen definierten Zeitraum zu speichern).
Abhilfe schaffen hier Anonymisierungsdienste, die die eigene IP-Adresse mehrfach, bis zur Unkenntlichkeit wechselt. Der spätere Seitenaufbau dauert da schon mal wenige Millisekunden länger, hinterlässt aber keine nachvollziehbaren Spuren.
Nutzer eines Internetcafé, haben hierbei weniger Probleme.

Lösung 2

Email-Kommunikation kann verschlüsselt und/oderanonymisiert werden.
Innerhalb der meisten Browser-Programme gibt es dazu schon brauchbare Funktionen, die nur ein geschaltet werden müssen.
Als Beispiel sei hier auf 3 sehr hochwertige und kostenfreie Browser-Programme hin gewiesen;
SeaMonkey (früher Mozilla), Firefox und Opera.
Über die Schwächen von Microsoft-Produkten kann man sich recht gut im Internet informieren.
Google bietet ebenfalls einen leistungsfähigen Email-Browser an, wobei sich jeder in diesem Zusammenhang vor Augen halten sollte, welches Ziel diese Firma verfolgt…
Auch hierfür gibt es Annonymisierungsdieste.

Nachwort

Natürlich sind die o.g. Lösugen auch gängige Werkzeuge, der Internetkriminalität und des Terrorismus!
Nur empfinde ich meinen Artikel nicht als Provokation um Kriminalität zu fördern - da diese Methoden für kriminelle Subjekte "ein alter, gängiger Hut" sind!



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