Titel-Nachbearbeitung

Wenn das Audiomaterial dann mal auf der Rechner-Festplatte liegt, sind einige Bearbeitungsschritte durchzuführen. Die einfachsten aber absolut notwendigen Massnahmen sind, das Ein- und Ausfaden eines Musikstückes, wobei der jeweilige Anfang und das Ende eines Titels klar bestimmt wird und der Ein- und Ausstieg, hörgerecht weich gestaltet wird.
Anschliessend wird jeder Titel einzeln normalisiert. Das bedeutet, dass die maximale Lautstärke (nicht zu verwechseln mit Lautheit) der Titel auf -0,3dB bis 0dB angehoben wird. Als letzter Schritt werden die Musikstücke bei CD-Aufnahmen auf 16bit/44,1kHz und bei Video-Aufnahmen auf 16bit/48kHz gerendert.
Für diese Arbeiten gibt es hervorragende kostenfreie Software wie z.B. STEINBERG WaveLab-Light* mit denen das vorgenannte (nach einer gewissen Einarbeitungszeit) schnell und einfach durchzuführen ist.
Bei jeder darüber hinausgehenden Bearbeitung, befindet man sich schnell im (Semi-) professionellen Bereich mit aufwendigerer Software und einem Homerecording-Studio. Dieses Niveau obliegt somit dem Mastering-Ingenieur und verschlingt schnell mal 10 bis 30 Mann-Stunden/Titel.



* WaveLab-Light wurde von STEINBERG kostenfrei, als Beilage zu vielen Programmen und Education-CDs, angeboten. Sie fusste auf der Version 3.0 und kann heute noch erGooglet werden. Für 40 Ct bei ct im Download.


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