02.11.10

+++ Das IMPROVISATORIUM +++
Alle Musiker/Innen mit dem Interesse für Freie & Intuitive & Improvisiert Musik und Klangkunst, sind herzlich zum Zuhören und / oder Musizieren eingeladen!
+++ Eintritt: offen Ohren +++

05.-07.11.10

IMPROVISIAKUM No.12
Zum zwölften Mal wird die von dem Kölner Pianisten Reinhard Gagel geleitete Internationale Werkstatt für improvisierte Musik stattfinden. Eingeladen sind MusikerInnen und Musiker mit und ohne Improvisationserfahrung. Arbeitsschwerpunkte sind offenes Improvisieren in verschiedenen Spielräumen und Klangforschungen unter dem Arbeitsthema "Das Gedächtnis in der Improvisation".

__Eröffnungskonzert __
Corinna Eikmeier ... Cello // Peter Schmid ... Saxophon, Klarinetten // Hannes Schweiger ... Percussion // Reinhard Gagel ... Klavier, Minimoog
° Fr ° 05.11.10 ° 20:30 ° Loft °

__Workshop__
° Sa ° 06.11.10 ° 10:00-18:00 ° und
° So ° 06.11.10 ° 11:00-18:00 °

° Rheinischen Musikschule der Stadt Köln ° Vogelsanger Str 28 ° 50823 Köln °
weitere Infos // Anmeldung // Kosten inkl. Eröffnungskonzert: 30,-€

Konzert des Wuppertaler Improvisationsorchesters (WIO)
° Sa ° 06.11.2010 ° 20:00 ° Herz-Jesu Kirche ° Köln ° Zülpicher Platz °

12.11.10

Franc-Guitar-O & The Machine sind ein Trio aus Brühl (nähe Kölner). Hardrock mit einer heftigen Portion Blues ist eine passende Beschreibung des Stils.

The First Ever Never Ending Tour II
Neue Songs sind im Gepäck... unter anderen die Aachen -- Schlüsselloch Hymne "28 Years". Garantiert mitsingbar, wer nicht singen möchte tanzt einfach nur.... Alles geht...

° 12.11.2010 ° 19:00 ° Ferdi's Pub ° Richard Str. 29 ° 50374 Erftstadt °

30.11.10

PLATTFORM NICHT DOKUMENTIERBARER EREIGNISSE & SOUNDTRIPS NRW/Plattform präsentieren:
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LEMUR (NOR)
Bjørnar Habbestad ... Flöten, Hild // Sofie Tafjord ... Horn // Lene Grenager ... Cello // Michael Duch ... Kontrabass

° Di ° 30.11.10 ° 20:30 ° LOFT ° Köln °

~~~ neue CD ~ könig.berzik im Partikelgestöber ~~~

Frisch ausgepackt -
der Konzertmitschnitt des Ensemble könig.berzik im Partikelgestöber aus der Kölner Musiknacht 2010 auf CD

__Höreindrücke__
100925 kbPartG KMN2010 01
100925 kbPartG KMN2010 03
100925 kbPartG KMN2010 04

~~~ neues aus dem Research Institute ~~~

Im Netz gibt es wieder Neues zu hören von der KlangKunst-Front --- der neuste Blog von Matthias Bornemann & Michael Pabst: laboratory for electroacoustic arts

TheResearchInstitute_Entropie.mp3
und hier


10. SYMPOSIUM IMPROVISIERTE MUSIK
Jugendherberge Helmarshausen Bad Karlshafen

Samstag, 20. & Sonntag, 21. November 2010

In diesem Jahr findet das Symposium nicht nur wieder spät, sondern auch an anderem Ort statt. Versicherungstechnische und andere Gründen hatten für 2010 eine Verlagerung von der Kunststation Kleinsassen in die hessische Landesmusikakademie in Schlitz (auch nahe Fulda) erforderlich gemacht, was allerdings aufgrund unzureichender Förderung schließlich doch nicht möglich war; hier soll ein neuer Anlauf für das nächste Symposium unternommen werden. Mehr als nur eine Notlösung verspricht nun unser diesjähriger Veranstaltungsort zu sein: die (Musik-)Jugendherberge Helmarshausen bei Bad Karlshafen im äußersten Norden Hessens bietet uns mit drei großen Arbeitsräumen (zwei davon mit Klavier) nicht nur sehr gute Arbeitsbedingungen, sondern ermöglicht es uns auch aufgrund ihrer günstigen Preisstruktur, den niedrigen Teilnahmebeitrag beizubehalten. Wichtig ist uns, die Kontinuität des Symposiums aufrecht zu erhalten, auch und gerade, weil die Perspektive ungewiss, aber nicht aussichtslos ist – wir setzen auf Euren Zuspruch!

Ansonsten gilt: Konzerte, Gespräche und reichlich Gelegenheit zum Spielen in ad-hoc-Gruppen gibt es mit dieser von der Landesarbeitsgemeinschaft Improvisierte Musik Hessen e.V. organisierten Veranstaltung in gewohnter Qualität und vollem Umfang. Auch dieses Mal dreht sich wieder Alles um freie Improvisation als eigenständige Praxis und ihre ästhetischen und kommunikativen Fragestellungen im Kontext zeitgenössischer Musik. Wie in den Jahren zuvor werden wieder einzelne Mitglieder des LAG-Pools thematische Schwerpunkte vorbereiten, zu denen innerhalb festgelegter Zeitabschnitte in Gruppen gearbeitet werden kann. Daneben darf und soll - informell wie konzertant - wie immer die freie Assoziation gepflegt werden,

Das Symposium Improvisierte Musik versteht sich als offene Werkstatt mit Zeit und Raum für Konzerte, ad-hoc-Ensemblespiel und Gespräche, wofür die Mitglieder des H-Pools der LAG als Spiel- und GesprächspartnerInnen mit gewohnt lockerer und konzentrierter Präsenz zur Verfügung stehen.

Das voraussichtliche Programm ist als vorläufiger Ablaufplan zu verstehen :

Samstag : 14 Uhr:
Ankommen / Vorstellen / Einrichten / Beratschlagen
15 Uhr: Arbeit in Gruppen
18 Uhr Pause (Abendessen)
20 Uhr: ad-hoc-Gruppen


Sonntag : 10 Uhr:
Arbeit in Gruppen
13 Uhr Pause
15 Uhr: Konzert
danach abschließende Gesprächsrunde


Zur Deckung der Kosten für Unterbringung (DZ/EZ) und Vollverpflegung kalkulieren wir einen Beitrag von 40 Euro pro Person, der vor Ort zu entrichten ist
Zwecks guter Organisation bitten wir um verbindliche Anmeldung - je früher, desto besser. Kontakt : Johanna Walther, Thiergarten, 36145 Hofbieber, fon 06657-919658 /fax 8399. Wer nur per eMail telekommuniziert, kann dies alternativ auch per ws@humanoise.de tun. Wer sich für den Veranstaltungsort und die Anfahrtsbeschreibung interessiert, kann alles Wichtige unter www.djh-hessen.de/jh/helmarshausen erfahren.

Diese Einladung geht an ca. 100 uns als ImprovisatorInnen bekannte Personen und soll nicht nur als Erinnerung für die Angeschriebenen selbst dienen, sondern auch als Anregung zur kurzfristigen Weiterverbreitung, denn noch sind Plätze frei. Wir sind auf maximal 30 Menschen eingestellt und freuen uns auf ein lebhaftes Symposium.

Mit besten Grüßen
Wolfgang Schliemann

Zusatzinfo:

Konzerte, Gespräche und reichlich Gelegenheit zum Spielen in ad-hoc-Gruppen sind Programm eines Konzepts, das die Veranstaltung als offene Kollektiv-Werkstatt in lockerer und konzentrierter Arbeitsatmosphäre für maximal 30 Teilnehmende vorstellt. Entwickelt wurde es in der Absicht, schon in der Form dem Inhalt des Symposiums gerecht zu werden. Sein Verlauf zwischen Samstagmittag und Sonntagabend folgt einem flexiblen Zeitgerüst, innerhalb dessen die organisatorischen Belange soweit geklärt sind, dass sich die Teilnehmenden ihrem Thema voll und ganz zuwenden können: freie Improvisation als eigenständige Praxis im Kontext zeitgenössischer Musik konkretisiert sich als das, was die Beteiligten daraus machen.

Das abschließende öffentliche Konzert dient dem Zweck, auch ein „nur“ zuhörendes Publikum anzusprechen und in das Symposium einzubeziehen;
der erfahrungsgemäß eher geringe Publikumszuspruch von Außen bewirkt hier keine Stimmungstrübung, da das Symposium allein schon eine eigene Öffentlichkeit darstellt und gegenseitiges Zuhören sich – je nach Kondition – für Alle gebietet. Die abschließende Gesprächsrunde jedenfalls ist immer auch eine Reflexion des Gespielten resp. Gehörten und für die veranstaltende LAG erwünschtes Feedback.

Zentrale Gegenstände des Symposiums sind Prozesshaftigkeit und Indeterminiertheit des konkreten Ereignisses. Daher sind die bisherigen Zusammenkünfte trotz des weitgehend beibehaltenen Konzepts und der überwiegend wiederkehrenden Teilnehmenden (u.a. aus Hamburg, Berlin, Köln und München) durchaus verschieden ausgefallen.
Garantiert wird dies allein schon durch die Unterschiedlichkeit der Herkünfte resp. Erfahrungsstände und zwischenzeitlichen Entwicklungsschritte sowohl der angesprochenen TeilnehmerInnen als auch der Pool-Mitglieder, deren Kompetenz und Engagement im übrigen auch künstlerische Ernsthaftigkeit und kommunikative Verbindlichkeit der Veranstaltung sicherstellen.

Der Diskurs zur auf dem Symposium erklingenden Musik als einer, die der Authentizität wegen auf jegliche Vorgaben verzichtet, kreist bezeichnenderweise immer wieder um die Facetten des Begriffs der nicht-idiomatischen Improvisation (nach Bailey): „Die Vorstellung einer nicht-idiomatischen Musik, wie sie Derek Bailey formulierte, meinte nicht das Neu-Erfinden des eigenen Spiels bei jedem Anlass, die permanente tabula rasa, sondern zielte ab auf das vorab Unkategorisierbare des Zusammentreffens mehrerer Musiker, die ihre eigenen, oft inkompatiblen Sprachen sprechen. Mag auch jeder sein persönliches Idiom mitbringen, so ist das kollektive Ergebnis doch keineswegs idiomatisch vorprogrammiert.“ (Peter-Niklas Wilson)

Insofern ist der hohe Anspruchsrahmen des Symposiums abgesteckt; mit einem sehr geringen, die Selbstkosten für Verpflegung und Unterbringung deckenden Teilnahmebeitrag kann dagegen die Einstiegsschwelle sehr niedrig gehalten werden.


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