Treffen & Austausch

Lockeres Treffen der Kölner Impro-Szene zum Spielen, Spass haben und zum Austausch.

Karl & Natalie & Tobi & Norbert

Ablauf

Jeder Musiker kann daran teilnehmen. Nach spontanen Verabredungen bilden sich Formationen, die im Anschluß auf der Bühne 5 - 10 Minuten improvisieren.
Voraussetzung ist die relative Beherrschung des eigenen Instrumentes / der Stimme.
Musikinteressierte können bei freien Eintritt die Ergebnisse mitverfolgen und geniessen.

(heilige) Grundsätze

Die Grundidee ist; improvisierenden Musikern und auch anderen (Künstlern) aus dem Performance- und Bildenden Bereich eine Plattform zur freien Entfaltung ihrer Kreativität zu bieten. Begegnungen von Kammermusikalischer Klassik über Meditations-Musik, Jazz jeglicher Art, bis Hardcore FreeJazz/FreePunk zu ermöglichen. Um auch Menschen, die sich sonst nicht über den Weg laufen würden, eine Anlauf-/Begegnungsstelle zur Verfügung zu stellen. Um die gesamte Vielfalt der intuitiven Musik sich und der Öffentlichkeit frei zugänglich zu machen. Um die Subkultur dieser Musikart zu bündeln und zu konzentrieren. Auch wird das IMPROVISATORIUM dazu genutzt, Musiker(innen) die ** Möglichkeit zu bieten eventuell erste unverfängliche, ernsthafte Kontakte zu knüpfen. Desweiteren ist dieses Treffen, die Gelegenheit Neuigkeiten auszutauschen und bevorstehende Konzerte/Veranstaltungen konzentriert zu verbreiten (Schneeballprinzip !!!).

Voraussetzung für solch eine Veranstaltung

Ein Musiker/Musiker-Kernstamm (3-5 Personen) die bereit sind, sich innerhalb einer kleinen Organisation zu engagieren und die Koordination/Kontrolle/Verantwortung zu übernehmen. Ein Ladenlokal wie Kneipe/Kaffee/öffentliche Räumlichkeit mit verständnisvollem(r) Besitzer(in) und entsprechenden/toleranten Anwohnern. Wichtig ist dabei der freie Zugang (Öffentlichkeit !!!) für interessierte Musiker und/oder Zuhörer um das Wachstum und die Akzeptanz zu steigern. In der Praxis hat sich ein monatliches Treffen ab etwa 20:00 Uhr, um Berufstätigen die Möglichkeit zur pünktlichen Teilnahme zu gewähren, bewährt. Streitigkeiten, zwischen dem Besitzer und den Musikern gibt es immer mal, da die Lautstärke gerade im FreeJazz/FreePunk nicht zu vernachlässigen ist. Um Neugierigen die Hemmschwelle so klein wie möglich zu halten, darf vom Zuhörer kein Eintritt verlangt werden. Um einen wirtschaftlichen Ausgleich zu bekommen, könnte man sich einen Getränkeverkauf in Eigenregie oder eine Gewinnbeteiligung vorstellen.

Organisationsablauf

Wir treffen uns einmal im Monat zu festen Terminen, jeden 2ten Dienstag im Monat zw. 19:30/20:00 Uhr in der Kölner Kneipe "WUNDERTÜTE". Rosi, die Besitzerin ist zum Teil auch an dieser Art der Musik interessiert, mehr aber an dem Umsatz der meist durstigen und hungrigen Musiker an dem Umsatzschwachen Dienstag! Und genauso sollte es auch sein. Nur aus Nächstenliebe würde diese Kooperation nicht lange funktionieren.
Musiker, die einen grösseren Aufbauaufwand haben, sollten, um den musikalischen Ablauf nicht zu stören, etwas früher kommen. Eine Person meldet sich als freiwilliger Listenschreiber, meistens bildet sich monatlich ein rotierendes System. Als Anreiz werden dieser Person alle Getränke von Rosi ausgegeben (natürlich in Maßen). Alle anwesenden Musiker (unterschiedlichste 8 bis 20) lassen sich mit Ihrer Wunschbesetzung vom "Schreiberling" in eine Liste eintragen, wobei die (undankbare) Hauptaufgabe ist, die Musiker gleichmäßig zu verteilen, damit nicht ganz bestimmte selbstverliebte Egoisten zu häufig auf der Bühne stehen und andere die weniger druckvoll ihre Interessen vertreten selten dran kommen.
Die Formationen sind meistens von Duo bis Quintett aufgestellt, aber gelegentlich auch mal "alle Stimmen" oder "alle Bläser" oder "alle Gitarristen" oder aber "alle Schlagzeuger" auf die Bühne. In der WUNDERTÜTE ist in einer Ecke eine kleine Bühne, die für unsere Veranstaltung von Tischen und Stühlen von uns frei geräumt wird. Anschließend wird die Liste der Reihe nach abgearbeitet, wobei jede Formation der Fairnesshalber nicht länger als 5 bis 10 min. spielen sollte. Aufgrund einer Anordnung des Kölner Ordnungsamts, darf ab 22:00 Uhr keine Live-Musik innerhalb dieser WUNDERTÜTE stattfinden.

Diese Vorgabe erschwert den Lebenshunger des IMPROVISATORIUM.


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